Tour-Bericht: Ostsee 2010

Auf besonderen Wunsch einiger Teilnehmer aus dem letzen Jahr, hatten wir die diesjährige Tour auf sieben Fahrtage verlängert.

Also haben wir die Haff- Tour und die Ostsee- Tour kurzerhand miteinander verschmolzen und dadurch eine rund 1.100 km lange Tour im Roadbook.

Da hieß es also, die Kräfte über die ganze Woche einzuteilen.

Und so tobten wir uns natürlich gleich am ersten Fahrtag in einem stillgelegten Tagebau aus.

Diverse Steilauf.- u. Abfahrten waren an diesem Fahrtag das Salz in der Endurosuppe.



noch war die Jacke weiß.

Während wir noch am toben waren, wurde schon gegen Mittag im "Gasthof zu Scheune" der legendäre Mutzbraten für uns zubereitet.

Denn dieser muss nachdem er über Nacht eingelegt war ca. 3-4 Stunden über dem Birkenholzfeuer garen.

Mutzbraten
Eine köstliche Spezialität unseres Herbergsvaters in Flecken- Zechlin.
Nach dem Essen ließen wir für unsere Verhälnisse den Abend relativ früh ausklingen, denn wir hatten ja in den kommenden Tagen noch einiges vor.

Weltende nach 33m
Keine Angst, jedes Kind weiß doch das die Welt rund ist.

 

Also gingd es nach dem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen dann auf Enduropfaden schon weiter in Richtung Stettiner Haff, wo wir nach rund 180 km und rund 5 stündiger Fahrt alle unbeschadet und glücklich in Mönkebude ankamen.

 


Weiter geht´s auf dem Weg zur Ostsee.

Leider begann sich hier schon das Wetter ein wenig einzutrüben und die kommenden Fahrtage sind wir um den einen oder anderen Regnschauer nicht herumgekommen, aber dennoch ließen wir uns den "Spaß am Endurofahren" nicht vermiesen.

Stilleben am Stettiner Haff
schöne Aussicht inklusive.

Eine vom Teamgeist geprägte Aktion soll hier noch öffentlich gemacht werden, denn ohne fremde Hilfe wäre die GS von Wilhelm vermutlich schon im Schlamm versunken.

Nachdem wir die letzte Tour am Haff bereits absolviert hatten, die Mopeds schon abgedampft und sonst schon alles auf einen gemütlichen Abend eingestellt war, ereilte uns ein Hilferuf per Handy mit der durchgabe der Koordinaten des versunkenen Wüstenschiffes.

Also schnell eine Taskforce gebildet und nach GPS zum Ort des Geschehens geafhren.

Dort bot sich uns dann folgendes Bild:

Die 1200 GS in einem sumpfartigen Gelände bis zu den Achsen saugend festgefahren.

Nach Einsatz von diversen Bergungsgurten, einiger Zeit und jeder Menge Schweiß konnten wir die GS schließlich wieder flott und Wilhelm wieder glücklich machen.

mit vereinten Kräften
hier spürt man jedes Kilo doppelt.


Sabine konnte sich aus eigener Kraft wieder befreien.

Gaaas
hart am Gas, so gehts.

Schade, dass die vielen Eindrücke bei dieser Tour nicht so wiedergegeben können, wie sie es eigentlich verdient hätten, aber alle die diese Momente genossen haben, waren froh dabei gewesen zu sein.


Schade auch, dass man Gerüche nicht über das Internet verbreiten kann.

 

Auf jedenfall zeigte auch diese Tour wieder einmal
was in Deutschland offroad noch alles geht,
und so sangen wir am Ende wieder einmal alle im Chor:


Gruppenbild mit Hausdame
Gruppenbild mit Dame in Mönkebude am vorletzten Fahrtag.


Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!